Markus Alexander Niklas Brandstetter-Meergraf, Feuerwehr Lambach Intern zur Übersicht
Im Rahmen des wöchentlichen Übungsbetriebes stand für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Lambach eine anspruchsvolle Vollschutzübung auf dem Programm. Dabei wurde der sichere Umgang mit gasdichten Schutzanzügen unter realistischen Bedingungen trainiert.
Der Umgang mit gefährlichen Stoffen und Gütern stellt eine der komplexesten Herausforderungen im Feuerwehrwesen dar. Um für solche Einsatzszenarien optimal gerüstet zu sein, ist ein regelmäßiges Training unter schwerer Schutzausrüstung unerlässlich.
Am Donnerstag, dem 24.04.2026, widmeten sich die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lambach daher intensiv dem Thema „Gefahrgut“. Im Mittelpunkt der Übung stand das korrekte Anlegen der Schutzanzüge der Stufe 3. Diese Anzüge gewährleisten den Schutz der Einsatzkräfte vor gefährlichen Chemikalien, schränken jedoch die Bewegungsfreiheit sowie die Sicht ein und stellen durch die körperliche Belastung höchste Anforderungen an die Kondition der Feuerwehrleute.
Neben dem korrekten Ausrüsten lag das Augenmerk der Übung auf der Durchführung standardisierter Abläufe in kontaminierten Bereichen. Auch die notwendige Unterstützung durch die Mannschaft außerhalb des Gefahrenbereichs – etwa bei der Dekontamination und der Überwachung des Trupps – wurde intensiv beübt.
Derartige Übungen sind entscheidend, um im Ernstfall – etwa bei Unfällen mit gefährlichen Stoffen oder Austritt von Chemikalien – routiniert und sicher agieren zu können. Ein herzlicher Dank gilt den Übungsvorbereitern, die ein praxisnahes Szenario erarbeitet haben, um den Wissensstand der Mannschaft auf einem hohen Niveau zu halten.